Service FAQ

AVGS – Was ist das eigentlich?

Beim AVGS handelt es sich um den von der Agentur für Arbeit bereitgestellten Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein. Daher auch kurz AVGS genannt.

Zur Übernahme der Honorarkosten kann der AVGS dann bei einem nach AZAF-zertifizierten, privaten Arbeitsvermittler eingereicht werden. Selbstverständlich sind wir von Personalblick AZAV-zertifiziert!

Welche Kriterien müssen für den AVGS erfüllt werden?

Mit Rechtsanspruch

Rechtsanspruch auf den AVGS hat eine Person, wenn sie bei der Agentur für Arbeit als arbeitssuchend gemeldet ist und

  • ein Anspruch auf Arbeitslosengeld gegeben ist.
  • der Antragsteller vor Beantragung des AVGS während der vergangenen 3 Monate mindestens 6 Wochen arbeitslos war.
  • noch nicht in ein Arbeitsverhältnis vermittelt worden ist.

Mit Rechtsanspruch

Auch ohne den o.g. Rechtsanspruch kann der AVGS beantragt werden. Die Entscheidung auf Genehmigung liegt in diesem Fall jedoch bei der Agentur für Arbeit und ist eine Ermessensentscheidung. Dies trifft zu wenn,

  • die Dauer der Arbeitslosigkeit kürzer als 6 Wochen ist.
  • Sie bereits eine Kündigung erhalten haben, sich aber noch in einer Beschäftigung befinden.
  • Sie in Bezug von Arbeitslosengeld II sind.

Wo kann ich den AVGS beantragen?

Um den AVGS zu beantragen, setzen Sie sich zunächst mit Ihrem zuständigen Betreuer bei der Agentur für Arbeit in Verbindung. Dieser hilft Ihnen bei der Durchführung und informiert Sie auch darüber hinaus über die weiteren Möglichkeiten des AVGS.

Wenn Sie sich im Vorfeld schon ausreichend informiert fühlen, können Sie den AVGS in der Regel auch schriftlich oder telefonisch bei der Agentur für Arbeit beantragen.

Wie lange ist der AVGS gültig?

Die Gültigkeitsdauer des AVGS ist nicht gesetzlich geregelt. Sie liegt im Ermessen der Agentur für Arbeit. Meist beläuft sich die Gültigkeitsdauer auf 3 Monate.

Achten Sie darüber hinaus immer auf die gesonderten Bestimmungen, die die Gültigkeit beeinflussen und lesen Sie diese stets aufmerksam durch.

Der AVGS ist ungültig wenn,

  • Sie ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis aufnehmen.
  • der Anspruch auf Arbeitslosengeld erlischt.
  • Sie in die Selbstständigkeit gehen.
  • Sie andere Sozialleistungen wie Mutterschutz oder Elternzeit in Anspruch nehmen.
  • die aktive Vermittlung durch die Agentur für Arbeit übernommen wird.

Wie funktioniert die Abrechnung mit dem AVGS?

Der Original AVGS ist Ihrem privaten Arbeitsvermittler zu übergeben, sobald

  • Sie in eine Tätigkeit vermittelt wurden.
  • alle weiteren Bedingungen des AVGS eingehalten wurden.

In Abhängigkeit der Beschäftigungsdauer im neuen Unternehmen beantragen wir für Sie die Zahlung der entsprechenden Teilbeträge für die Vermittlung.

Der Vermittlungsprozess ist für Sie damit vollständig abgeschlossen.

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